Auftrag des Kindergartens

Im Gesetzt über Tageseinrichtungen für Kinder ( KiTaG) in der Fassung vom 07.02.02 ist definiert, worin der eigenständige Auftrag des Kindergartens/ bzw. der Kindertagesstätte besteht:

 „ § 2, Abs. 1: Tageseinrichtungen dienen der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern. Sie haben einen eigenen Erziehungs-und Bildungsauftrag und sollen insbesondere

  • die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken,

  • sie in sozial verantwortliches Handeln einführen,

  • Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die eine eigenständige Lebensbewältigung des einzelnen Kindes ermöglichen,

  • die Erlebnisfähigkeit, Kreativität und Phantasie fördern,

  • den natürlichen Wissensdrang und die Freude am Lernen pflegen,

  • die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen erzieherisch fördern und den Umgang von behinderten und nichtbehinderten Kindern, sowie von Kindern unterschiedlicher Herkunft und Prägung untereinander zu fördern."

 "§ 2, Abs. 2 : die Tageseinrichtungen arbeiten mit den Familien der betreuten Kinder zusammen, um die Erziehung und Förderung der Kinder in der Familie zu ergänzen und zu unterstützen. Dabei ist auf die besondere soziale, religiöse und kulturelle Prägung der Familie der betreuten Kinder Rücksicht zu nehmen."

 

"§ 2, Abs. 3: Zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages sind die Tageseinrichtungen so zu gestalten, dass sie als anregender Lebensraum dem Bedürfnis der Kinder nach Begegnung mit anderen Kindern, Eigentätigkeit im Spiel, Bewegung, Ruhe, Geborgenheit, neuen Erfahrungen und Erweiterung der eigenen Möglichkeiten gerecht werden können.“(Klügel / Reckmann 2002)

Von diesem gesetzlichen AUftrag gehen wir aus!

 

 

 

 

 

 

Platz für Bild aktive Kinder (Waldwoche)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen so formulierten gesetzliche Auftrag an uns und unsere Arbeit nehmen wir sehr ernst.

Besonders wichtig sind uns:

 

 

BILDUNG

 

Für die frühen Jahre ist der Kindergarten eine ideales Bildungsmilieu“

  • Donata Elschenbroich, aus „ Weltwissen der Siebenjährigen“

 

Für uns bedeutet das:

  • Neugier wecken und Fragen herausfordern, Kinder sind Forscher und Entdecker

  • Zeit zum eigenen Erfahren lassen, nicht zu früh mit unseren Erklärungen im eigenen Erkennen stören, nicht mit ständiger Animation zum konsumieren zwingen

 

Hilf mir, es selbst zu tun“

  • Maria Montesorri-

 

Für uns bedeutet das:

  • Jede Bildung ist Selbstbildung

 

 

 

Der Raum ist der dritte Erzieher“

  • aus der Reggio Pädagogik

Das bedeutet für uns:

- Durch unsere Räumlichkeiten, Materialien und unsere gezielten Angebote wecken, nutzen, unterstützen und erhalten wir die Lernmotivation der Kinder.

 

 

 

ERZIEHUNG

bedeutet für uns:

 

  • die Vermittlung und das Vorleben von Werten und Normen,

  • die Achtung des Einzelnen,

  • das Leben miteinander

  • christlichen Glauben leben

  • klare Grenzen und Regeln setzen,

  • Begleitung, Unterstützung und Ergänzung der Familie

 

 

 

„ Was Kinder in Familie und Kindergarten brauchen, ist eine sensible, aber nicht übertriebene Berücksichtigung ihrer Interessen, Bedürfnisse und Wünsche, gleichzeitig aber auch eine vorsichtige und umsichtig eingesetzte Autorität der Eltern und Berufspädagogen.“

vergl. Klaus Hurrelmann, Uni Bielefeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BETREUUNG

 

bedeutet für uns:

 

  • Vertrauensperson und Begleiter für die Kinder zu sein

  • Verantwortung zu übernehmen

  • Aufsichtspflicht erfüllen, dadurch Schutz, Sicherheit und Hilfe geben

  • Grundversorgung gewährleisten

 

 

 

Zitat?

 

FÖRDERUNG

bedeutet für uns:

 

 

  • die Kinder in ihrem jeweiligen Entwicklungsstand wahrzunehmen, sie in der Kindergemeinschaft herauszufordern, zu begleiten und zu unterstützen.

 

 

Es ist normal, verschieden zu sein“

- Richard v. Weizäcker-